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Mit dem Grünen Hahn gegen den Klimawandel

Spätestens der Rekordsommer 2018 hat es uns allen vor Augen geführt: Der Klimawandel ist real. Gerade als Kirchengemeinde haben wir eine besondere Verantwortung für die Bewahrung unserer Schöpfung. Doch was können wir als Gemeinde schon tun? Was kann ich als einzelner schon tun?

 

Die Chance der Bärenraupe über die Straße zu kommen (R.O. Wiener)


Keine Chance. Sechs Meter Asphalt.
Zwanzig Autos in einer Minute.
Fünf Laster. Ein Schlepper. Ein Pferdefuhrwerk.

 

Die Bärenraupe weiß nichts von Autos.
Sie weiß nicht, wie breit der Asphalt ist.
Weiß nichts von Fußgängern, Radfahrern, Mopeds.


Die Bärenraupe weiß nur, dass jenseits
Grün wächst. Herrliches Grün, vermutlich fressbar.
Sie hat Lust auf Grün. Man müsste hinüber.


Keine Chance. Sechs Meter Asphalt.
Sie geht los. Geht los auf Stummelfüßen.
Zwanzig Autos in einer Minute.


Geht los ohne Hast. Ohne Furcht. Ohne Taktik.
Fünf Laster. Ein Schlepper. Ein Pferdefuhrwerk.
Geht los und geht und geht und geht und kommt an.

 

Zugegeben, unser eigener Beitrag zum Klimaschutz wird sehr begrenzt bleiben. Aber wenn jeder von uns einen kleinen Schritt beiträgt, können wir die Welt verändern. Lasst uns also gemeinsam einen ersten Schritt wagen - mit der Gründung einer Arbeitsgruppe "Grüner Hahn". Der "Grüne Hahn" ist ein Umweltmanagementsystem der ev. Kirche. Das erste Treffen findet am Donnerstag, den 1. Oktober 2020, 19 Uhr, hier im Gemeindezentrum statt. Nähere Informationen zum Grünen Hahn gibt es hier.

 

Aufgrund der räumlichen Beschränkungen bitten wir um Anmeldung bei sybille.gosslau[at]gmx.de.